Sandra Meinzenbach

 
Ich habe Autorenkollegen nach ihrer Phantasienschmiede befragt. Hier sind ihre Antworten.
 

Hallo Sandra Meinzenbach!
 
1. Wo schreibst Du Deine Bücher?

Ich brauche eine klare Trennung zwischen meiner „Arbeit am Text“ und Freizeit. Daher schreibe ich nicht wahlweise am Küchentisch, auf dem Sofa oder im Café. Mein Arbeitsplatz ist der Lesesaal Geisteswissenschaften der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig.
Die Bibliothek bietet einen weiteren großen Vorteil für mich. Da ich Sachbücher über Tanz und Ballett veröffentliche, muss ich zwangsläufig auch recherchieren. In der Bibliothek finde ich alle benötigten Fachbücher und Aufsätze: Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt ausnahmslos alle deutschen Bücher, Zeitungen und Zeitschriften.

 

 

2. Was ist das Besondere an diesem Ort?

Das Besondere ist die Atmosphäre. Der Lesesaal Geisteswissenschaften ist der älteste Raum der Bibliothek: sehr groß und hoch, mit einer Empore, viel dunklem Holz und Regalwänden mit tausenden Büchern. Und man ist von ebenfalls arbeitenden Studenten, Doktoranden oder Schriftstellern umgeben. Auch wenn man sich meistens nicht persönlich kennt: Man liest und schreibt unter Gleichgesinnten.

 

 

3. Welche Hilfsmittel benutzt Du zum Schreiben? (Kaffee, Musik)

Mein hauptsächlichstes Hilfsmittel ist die Bibliothek als solche. Wie schon gesagt: Ich lege einen inneren Schalter um und bin dann ganz in mein jeweiliges Buchprojekt vertieft. Kaffee darf natürlich auch nicht fehlen. Aber die Kaffeetasse auf dem Schreibtisch ist in der Bibliothek tabu. Da bleibt nur der Gang in die Cafeteria. Das hilft mir, meinen (sonst eher ausufernden) Kaffeekonsum zu dosieren und gezielt Pausen einzulegen.
 
 

Mehr Infos zu Sandra Meinzenbach und ihren Büchern findest Du auf: http://www.textarbeit-sprachkonzept.de

 
Danke Sandra für Deinen Beitrag!
 
Bildquelle: Sandra Meinzenbach