Tine Sprandel

 
Ich habe Autorenkollegen nach ihrer Phantasienschmiede befragt. Hier sind ihre Antworten.
 

Hallo Tine Sprandel!
 
1. Wo schreibst Du Deine Bücher?

Meine Bücher entstehen als Rohentwurf überall – ich schreibe gerne an wechselnden Orten. In Cafés, auf der Terrasse, unterwegs. Wenn ich einen Roman überarbeite, sitze ich jedoch meist an meinem Schreibtisch zuhause mit Blick auf eine Araucaria, das ist eine Zimmertanne. Bald erreichen ihre drei Spitzen die Zimmerdecke, zu Weihnachten schmücken wir sie als Weihnachtsbaum. Ich liebe den Ausblick ins Grüne und damit in die Ferne.
 

 

2. Was ist das Besondere an diesem Ort?

Mein Arbeitsplatz ist geschützt, außer auf die Zimmertanne kann ich durch zwei Fenster in den Garten sehen. Innen und gleichzeitig daußen sein; Schreiben ist wie Verreisen.
 

3. Welche Hilfsmittel benutzt Du zum Schreiben? (Kaffee, Musik)

Seit neuesten leiste ich mir den Luxus, an zwei Monitoren zu arbeiten. Einen zum Schreiben, einen zum Recherchieren. Das lästige hin- und herswitchen zwischen den Programmen entfällt. Ich verwende auch eine Staffelei und eine Magnetwand, um möglichst viel für meine Geschichten zu visualisieren.
 

4. Welche Deiner Bücher sind an diesem Ort entstanden?
An diesem Ort arbeite ich seit 2010. Hier entstanden meine Tanzromane „Treppensturz“, „Nele“ aus der Serie „Quick, quick slow – Tanzclub Lietzensee“, die die AutorInnen des Schreibwerks gemeinsam kreierten, und mein Krimi „Die Vorgängerin“. Zur Zeit arbeite ich an der Fortsetzung des Krimis und an einem Science-Fiction-Roman.
 
 
Tine Sprandel ist Autorin, Texterin und Gärtnerin. Beruflich textet sie und setzt Webprojekte um, sie widmet allerdings soviel Zeit wie möglich ihren Romanen. „Wortgärtnerin“ nennt sie sich, „denn Geschichten wachsen (manchmal wuchern sie auch) wie in einem blühenden Garten …“
 
 

Mehr Infos zu Tine Sprandel und ihren Büchern findest Du auf: http://www.asprandel.de/

 
Danke Tine für Deinen Beitrag!
 
Bildquelle: Tine Sprandel