Astrid Rauner

 
Ich habe Autorenkollegen nach ihrer Phantasienschmiede befragt. Hier sind ihre Antworten.
 

Hallo Astrid Rauner!
 
1. Wo schreibst Du Deine Bücher?

An meinem PC in meinem eigenen, kleinen Arbeitszimmer. Wobei das noch nicht lange so ist. In meiner vorherigen Wohnung entstanden die meisten Texte mit dem Laptop auf der Couch. Aber nun habe ich endlich wieder einen eigenen Arbeitsplatz, der von all meinen Sachbüchern umgeben ist, die ich meistens zum recherchieren benutze, dazu Zettelchen, Fundstücke, Erinnerungen… Außerdem begleiten derzeit drei keltische Götter als Figuren und Schnitzerei mein Werkeln.
 

 

2. Was ist das Besondere an diesem Ort?

Ich mochte diesen Raum von Anfang an und habe ihn mir nun genauso eingerichtet, wie ich ihn haben wollte. Tagsüber hat er ein wunderbares Licht und wenn ich nachts beim Schreiben das Fenster öffne, duftet es von meinem Garten her. Außerdem sind hier viele kleine und große Dinge vereint, die mein Schreiben und meine Geschichten schon seit dem Kinderzimmer begleiten. Auch wenn ich das Zimmer vergleichsweise noch nicht lange nutze, sind hier viele schöne Erinnerungen wiedervereint und mit ihnen einige anhaltende Inspirationsquellen.
 

3. Welche Hilfsmittel benutzt Du zum Schreiben? (Kaffee, Musik)

Musik! Definitv! Oft inspiriert sie mich schon vor dem Schreiben, beschwört Bilder oder Szenen hervor. Meist aber genügt schon weniger als das. Ich ziehe Stimmungen und Gefühle aus der Musik. Entweder finde ich sie in den Liedern, stelle fest, dass sie fantastisch in den Kontext passen, und möchte sie aufschreiben. Oder ich suche gezielt danach, um mich in die richtige Stimmung zu bringen. Das ist gerade bei dramatischen Szenen sehr hilfreich.
Davon abgesehen schreibe ich gern in den Abendstunden, sodass die Dunkelheit auch ein häufiger Begleiter meiner Schreiberei ist. Ich mag indirekte Beleuchtung dabei. Auf diese Weise finde ich genug Ruhe, um zu texten. Ich lasse mich beim Schreiben nämlich auch gern ablenken und habe tagsüber oft das Gefühl, das eigentlich noch dieses und jenes erledigt werden muss.
 

4. Welche Deiner Bücher sind an diesem Ort entstanden?

Speziell in dem Arbeitszimmer – noch keines, da ich noch nicht lange hier wohne. Einige Details hat dieser Arbeitsplatz aber mit meinem alten PC-Tisch gemein, an dem die Berg-der-Kelten-Saga und „Anation – Wodans Lebenshauch“ entstanden sind. Die Fortsetzung , „Völva – Wodans Seherinnen“ entstand überwiegend mit dem Laptop auf der Couch….
 
 

Mehr Infos zu Astrid Rauner und ihren Büchern findest Du auf: http://www.astrid-rauner.de/

 
Danke Astrid für Deinen Beitrag!
 
Bildquelle: Astrid Rauner