Jacqueline Spieweg

 
Ich habe Autorenkollegen nach ihrer Phantasienschmiede befragt. Hier sind ihre Antworten.
 

Hallo Jacqueline Spieweg!
 
1. Wo schreibst Du Deine Bücher?
Am liebsten in meiner Schreibecke, die ich mir extra zum Schreiben eingerichtet habe, denn ich sitze dabei nicht gerne am Schreibtisch, dass muss ich schon für meinen Job (ich bin Freiberuflerin und arbeite von Zuhause aus) lange genug. Es ist für mich ein Zeichen, dass ich jetzt Feierabend habe und mich um meine Bücher kümmern darf, wenn ich die externen Festplatten auswerfe, den Laptop umdrehe und auf die andere Seite des Tisches wechsle. In meiner Schreibecke sitze ich dann im Schneidersitz oder in die Kissen geflätzt, den Rechner auf den Knien.

 

 

2. Was ist das Besondere an diesem Ort?
Ich fühle mich da rundum wohl.

 

3. Welche Hilfsmittel benutzt Du zum Schreiben? (Kaffee, Musik)
Kaffee. Viel Kaffee. Und auf keinen Fall Musik, sie lenkt mich zu sehr ab. Am liebsten habe ich stille beim Schreiben.
Wenn ich an einer Stelle im Buch nicht weiter komme, benutze ich als Hilfsmittel Karten zur freien Assoziation. Ich habe diese Karten vor Ewigkeiten selbst gemacht. Sie zeigen Bilder, die für mich bestimmte Begriffe bedeuten, wie: Mann, Frau – Hoffnung, Niederlage – Erde, Feuer, Wasser, Luft – aber auch Vertrauen, Freiheit, Ungerechtigkeit. Es sind insgesamt 57 Stück. Ich stelle Fragen und ziehe als Antwort eine Karte. Dadurch entstehen Assoziationen und Querverbindungen, die fast immer den Knoten im Kopf auflösen.

 

4. Welche Deiner Bücher sind an diesem Ort entstanden?
Die Boris und Olga Bände „Die Zeitmaschine des Arabers“ und „Der Plan der Zeit“. Davor hatte ich diese Schreibecke noch nicht, aber ähnliche Plätze.

 
 

Mehr Infos zu Jacqueline Spieweg und ihren Büchern findest Du auf: http://jspieweg.de/Boris.html

 
Danke Jaqueline für Deinen Beitrag!
 
Bildquelle: Jacqueline Spieweg