Robert Corvus

 
Ich habe Autorenkollegen nach ihrer Phantasienschmiede befragt. Hier sind ihre Antworten.
 

Hallo Robert Corvus!
 
1. Wo schreibst Du Deine Bücher?
Grundsätzlich kann ich überall schreiben – im Zug, im Park, im Café, im Hotel. Zumeist ist es aber doch mein Arbeitszimmer, das mir die beste Infrastruktur bietet. Hier kann ich in meiner Handbibliothek nachschlagen, habe eine flotte Internetverbindung und die Software installiert, die ich zum Konzipieren, Schreiben und Überarbeiten nutze (das sind bei mir drei verschiedene Tools).

 

 

2. Was ist das Besondere an diesem Ort?
Ich habe mir meinen Arbeitsplatz mit zwei Bildschirmen und einem höhenverstellbaren Schreibtisch eingerichtet, was meinem Rücken guttut. Vor allem aber kenne ich mich blind aus: Ich weiß, wo ich die Dinge finde, die ich brauche. Das gilt sowohl für physische Gegenstände (Zeichenstifte und Schmierpapier für Konzepte) als auch für die Dateien auf meinem Rechner (da ich oft Reihen schreibe, ist es nützlich, rasch im alten Material etwas nachschauen zu können).

 

3. Welche Hilfsmittel benutzt Du zum Schreiben? (Kaffee, Musik)
Schokolade und laute Musik für Leute mit langen Haaren. Oft stelle ich für einen Roman eine Playlist zusammen, die dann in Endlosschleife auf dem Kopfhörer läuft. Vom Headbangen am Schreibtisch rate ich allerdings ab – das hat mir schon eine schmerzhafte Beule eingebracht.
Die Musik hat den Vorteil, dass sie eine bestimmte Stimmung transportiert. Wenn ich am nächsten Tag dieselben Stücke höre, bin ich wieder in der passenden Stimmung für den Roman und kann direkt weitermachen.

 

4. Welche Deiner Bücher sind an diesem Ort entstanden?
Ich habe alle meine Romane in mehr oder minder großen Anteilen hier geschrieben. Teile entstehen oft auch auf dem Laptop im Café oder auf Reisen, aber immer wieder kehre ich in mein Arbeitszimmer zurück und führe die Stränge zusammen.
Natürlich hat sich die Einrichtung über die Jahre gewandelt, die Monitore, der Schreibtisch, auch der Computer werden immer mal wieder ausgetauscht. Aber vielleicht machen diese greifbaren Dinge den Ort auch nicht im Kern aus. Letztlich ist mein Arbeitszimmer das Cockpit, in dem ich zu den Welten meiner Fantasie aufbreche – da spielt es keine Rolle, wenn ab und zu mal eine Schraube gewechselt wird.

 
 

Mehr Infos zu Robert Corvus und ihren Büchern findest Du auf: http://www.robertcorvus.net/

 
Danke Robert für Deinen Beitrag!
 
Bildquelle: Robert Corvus