Carmen Capiti

 
Ich habe Autorenkollegen nach ihrer Phantasienschmiede befragt. Hier sind ihre Antworten.
 

Hallo Carmen Capiti!
 
1. Wo schreibst Du Deine Bücher?
Da gibt es zweierlei Antworten. Zum einen schreibe ich natürlich zu Hause in meinem (sehr chaotischen) Arbeitszimmer, wo sich mein Computer zwei Tische teilen muss mit zu bemalenden Tabletop-Figuren, Papierkram, Computerbasteleien und vielem anderen. Zum anderen schreibe ich (wie jetzt gerade diese Zeilen) auch sehr oft im Zug. Erstaundlicherweise bin ich dabei meistens viel produktiver, wenn es ums Schreiben geht. Überarbeiten im Zug geht hingegen sehr schlecht.

 

 

2. Was ist das Besondere an diesem Ort?
Mein Arbeitszimmer ist mein kleiner Hort. Zum einen, weil sich dort unzähliche nutzlose Dinge sammeln, zum anderen weil es mein eigenes kleines Reich ist. Ein gemeinsames Arbeitszimmer mit einem Partner/Mitbewohner ginge bei mir gar nicht. Wie oben schon angedeutet ist mein Arbeitszimmer aber nicht nur zum Arbeiten da, sondern auch für meine Hobbys. So gibt es immer mal wieder Bastel- oder Gaming-Pausen am PC oder ich setze mich mit Farbe und Pinsel an meine Warhammer Figuren. Dabei sprudeln die Ideen natürlich umso mehr und ich kann sie dann direkt im Notizbuch oder am Computer einfangen.

 

3. Welche Hilfsmittel benutzt Du zum Schreiben? (Kaffee, Musik)
Ohne eine Kanne Schwarztee oder gegen Abend vielleicht einem Bier geht bei mir nicht viel. Eigentlich tut es auch ein Glas Wasser, aber auf jeden Fall muss ich mich ab und zu zurücklehnen und an etwas nippen können. Wenn ich noch etwas zu knabbern habe, umso besser! Wenn ich nicht gerade überarbeite höre ich dazu meistens auch Musik. Das wichtigste ist aber auf jeden Fall mein Computer und meine Programme, die ich zum Schreiben und Recherchieren brauche. Auch wenn ich zum Schreiben kein Word benutze, sondern Papyrus Autor, ist Excel bei mir ein Muss, da ich ein absoluter Statistikfanatiker bind und meinen Fortschritt gerne nachverfolge.

 

4. Welche Deiner Bücher sind an diesem Ort entstanden?
An diesem Ort habe ich sowohl an „Die Geister von Ure“ wie auch an „Maschinenwahn“ gearbeitet. Die Geister habe ich aber noch in meiner alten Wohnung begonnen, während der erste Teil meiner Maschinen-Trilogie ganz da entstanden ist (bis auf die Schreibsitzungen im Zug oder an anderen Orten). Und jetzt nimmt da zum einen gerade meine Folge für die Science Fiction Serie „Mission: Levity“, wie auch „Maschinenschmerz“, die Fortsetzung von „Maschinenwahn“ Gestalt an.

 
 

Mehr Infos zu Carmen Capiti und ihren Büchern findest Du auf: http://carmencapiti.ch/

 
Danke Carmen für Deinen Beitrag!
 
Bildquelle: Carmen Capiti